Selbstfürsorge – Spiegel der eigenen Wege
- Armin Wick
- 3. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 28. Dez. 2025
Ich bin hier.
Wirklich.
Ich spüre den Boden unter den Füßen.
Den Atem.
Die Spannung in den Schultern.
Und schon rutsche ich weg.
Gedanken reißen mich fort.
„Ich habe keine Zeit.“
„Später.“
Und alles verpufft.
Dringlichkeit im Alltag
Die Tasse in der Hand zittert.
Der Blick aufs Handy.
Ein Termin.
Noch ein Termin.
Der Körper meldet sich leise.
Ich ignoriere ihn.
Selbstfürsorge blitzt auf.
Und ich drücke weiter.
Immer weiter.
Wenn Wahrnehmen nicht reicht
Der Atem stockt.
Die Hände ballen sich.
Die innere Stimme schreit:
„Du darfst nicht stehen bleiben.“
Und trotzdem – ein Mini-Moment.
Ein kleiner Atemzug.
Ich merke: Ich könnte spüren.
Ich könnte wählen.
Doch das Gewohnte zieht stärker.
Bruchstücke von Ordnung
Ein Spiegel von außen.
Ein ehrlicher Blick.
Nicht bewertend.
Nur: sichtbar.
Ein Raum entsteht.
Nicht durch Technik.
Sondern durch das Hinsehen, das Atmen, das Sein.
Ein stiller Zwischenraum
Vielleicht ist Selbstfürsorge genau das:
immer wieder zurückkommen.
Zur Bewegung, zum Atem, zum Körper.
Nicht perfekt. Nicht konstant.
Aber echt.
Fragen, die bleiben dürfen
– Wann rutsche ich weg, obwohl ich merke, dass ich spüren könnte?
– Wo ignoriere ich die Signale meines Körpers und Geistes?
– Welche kleinen Momente zeigen mir: Ich kann innehalten?
– Wann wiederhole ich alte Muster statt bewusst zu handeln?
– Wo könnte ein ehrlicher, gemeinsamer Blick Ordnung und Klarheit schaffen?



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