Du bist bereits alles, was du sein möchtest
- Armin Wick
- 17. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

Was, wenn du nichts mehr werden müsstest – und trotzdem nicht stehen bleibst?
Vielleicht ist es genau diese Spannung,
die so vertraut ist.
Dieses leise Weiterdenken.
Dieses innere Noch nicht.
Im Alltag zeigt sich das unauffällig.
In der Pause zwischen zwei Tätigkeiten.
Im Moment, bevor du weitermachst.
Oder im Körper,
wenn für einen Augenblick
nichts verbessert werden muss.
Es ist kein Zustand.
Eher ein Raum,
der sich öffnet,
wenn der Druck nachlässt.
Du musst nichts erreichen,
damit dieser Satz da sein darf.
Er fordert keine Bewegung.
Keine Entscheidung.
Manche spüren Widerstand.
Andere Erleichterung.
Beides hat Platz.
Vielleicht geht es weniger um Werden
und mehr um Wahrnehmen.
Um das, was bleibt,
wenn nichts hinzukommt.
Nicht als Antwort.
Nicht als Ziel.
Eher wie ein stiller Hintergrund,
der schon da war.
Was in dir wird leiser,
wenn du den Satz nicht prüfen musst?
Und was zeigt sich,
wenn du für einen Moment
nicht weitergehst?



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