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Du bist bereits alles was du sein möchtest.

Du bist bereits alles was du sein möchtest.
Du bist bereits alles was du sein möchtest.

Du bist bereits alles, was du sein möchtest.

Was, wenn dein größtes Problem ist, dass du immer noch glaubst, es fehle etwas?


Der Satz steht einfach da.

Zwischen zwei Schlucken Tee.

Ohne Aufforderung.


Und etwas in dir zieht sich kurz zusammen.

Vielleicht Widerstand.

Vielleicht Erleichterung.


Der Wunsch, noch irgendwo anzukommen, ist vertraut.

Etwas zu erreichen.

Etwas zu lösen.

Etwas endlich richtigzumachen.


Gleichzeitig sitzt du hier.

Mit diesem Körper.

Mit diesem Atem.

Mit all dem, was gerade da ist – und all dem, was fehlt.


Die Hände um die warme Tasse gelegt.

Der Boden trägt.

Der Moment verlangt nichts.


„Du bist bereits alles, was du sein möchtest.“

Nicht als Trost.

Nicht als Ziel.

Eher wie ein stiller Hinweis, der keinen Beweis braucht.


Vielleicht geht es gar nicht darum, mehr zu werden.

Sondern weniger festzuhalten.

Weniger zu warten auf ein später.


Manche Sehnsüchte entstehen nicht, weil etwas fehlt.

Sondern, weil etwas gesehen werden möchte.

Jetzt.

So wie es ist.


Es kann irritieren, wenn nichts verbessert werden muss.

Wenn kein nächster Schritt ruft.

Wenn der Druck kurz leiser wird.


Und doch bleibt der Satz stehen.

Unbeeindruckt.

Geduldig.


Was in dir hört ihn gerade?

Und was darf für einen Moment aufhören, sich zu bemühen?


Vielleicht reicht es, das wahrzunehmen.

Ohne Antwort.

Ohne Eile.

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