Gesundheit - Wenn Gesundheit leise wird. Ein Moment mit dir selbst
- Armin Wick
- 24. Nov. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. Dez. 2025

Gesundheit zeigt sich oft erst, wenn wir genauer hinhören. Nicht als abstraktes Ziel, sondern als leiser Widerhall dessen, was in Körper und Seele geschieht. Vielleicht spürst du, wie dein Atem, dein Herz oder ein inneres Ziehen dich darauf aufmerksam machen, dass etwas ins Ungleichgewicht geraten ist.
Oft erleben Menschen das Durchhalten als Normalzustand: Pflichtgefühl, Gewohnheit oder Erwartung halten uns auf Kurs – bis der Körper langsamer wird, die Gedanken schwerer, und die Tage sich wiederholen, ohne dass wir es bewusst wahrnehmen. In solchen Momenten ist Gesundheit kein klarer Zustand, sondern ein feines Netz aus Wahrnehmungen, Bedürfnissen und kleinen Signalen.
Wenn wir innehalten, können wir bemerken: Welche Kräfte trage ich noch in mir? Welche ziehen mich eher zurück? Und wo öffnet sich vielleicht ein Raum, der zuvor verborgen war? Die Wahrnehmung allein verändert nichts sofort – und doch entsteht hier eine leise Möglichkeit, wieder in Verbindung mit sich selbst zu kommen.
Gesundheit ist ein lebendiger Prozess. Sie lebt in Atemzügen, Pausen, in Gesprächen und in Momenten, in denen wir einfach nur sind. Kleine Bewegungen, bewusste Ruhe, ein aufmerksames Hinhören: All das kann Hinweise geben, wo Lebendigkeit sich zeigt und wo sie gestärkt werden möchte.
Vielleicht entfaltet sich in dir gerade ein kleiner Impuls: etwas, das spürbar, aber nicht sofort greifbar ist. Etwas, das dich sanft zurückführt zu dem, was dich trägt – ohne Druck, ohne Erwartung, nur im Hier und Jetzt.
Was verändert sich in dir, wenn du deine Körperempfindungen ohne Bewertung wahrnimmst?
Wo zeigt sich ein erstes kleines Ziehen, Stocken oder Weiten in deinem Inneren?
Welche leise Möglichkeit taucht auf, wenn du dir Zeit lässt, ohne sofort zu entscheiden?



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