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Erstens kommt es anders, als man zweitens denkt.


Wann hast du zuletzt gedacht,

du wüsstest, wie es weitergeht –

und dein Körper wurde plötzlich still?


Du sitzt.

Du stehst.

Du bist mitten im Tun.


Der Ablauf ist klar.

Der nächste Schritt logisch.


Und doch verändert sich etwas.


Die Schultern halten mehr.

Der Atem wird flacher.

Nicht abrupt.

Eher unmerklich.


Nicht, weil etwas schiefgeht.

Sondern weil etwas anders läuft,

als gedacht.


Der Körper reagiert früher als der Plan.

Er spannt sich an,

wenn Kontrolle nötig scheint.


Vielleicht liegt die Überraschung

nicht im Ereignis selbst,


sondern in dem Moment,

in dem das Festhalten beginnt.


Der Körper weiß oft früher,

wann Denken loslassen darf.

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