Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen.
- Armin Wick
- 13. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

„Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen – und manchmal liegt alles, was wir suchten, schon hinter uns.“
Ein Job, ein Projekt, ein Abenteuer – erledigt. Glück kurz, dann Stille.
Und plötzlich die Frage: Und jetzt?
Vielleicht zeigen äußere Ziele nur Wege. Vielleicht erinnern innere Ziele daran, warum wir gehen.
Und manchmal treffen sich beide leise – ein Schritt, der stimmig ist, weil er Richtung und Sinn zugleich trägt.
Ich möchte Verantwortung übernehmen, ohne zu überrollen.
Ich möchte wachsen, ohne mich zu hetzen.
Ich möchte beitragen, ohne dass jemand applaudiert.
Manchmal sind äußere Ziele klar, greifbar, messbar.
Manchmal sind innere Ziele wie Schatten, die mich begleiten, ohne dass ich sie anfassen kann.
Wenn sie zusammenfallen, entsteht Tiefe.
Wenn sie auseinanderlaufen, spüre ich das leise Loch im Glanz des Erreichten.
Vielleicht genügt der kleine Punkt am Horizont, der ruft – leise, freundlich, ohne Druck.
Oder das Spüren des Weges selbst, der leise unter den Füßen pulsiert.
Welche Richtung flüstert dir zu, wenn niemand hinsieht?
Welches kleine Ziel begleitet dich heute, Schritt für Schritt, wie ein Schattenfreund, der dich trägt, ohne zu drängen?



Kommentare