Ist der Ruf mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
- Armin Wick
- 3. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

YOGASPRUCH DER WOCHE
Ist der Ruf mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.
Wann hast du das letzte Mal gespürt, wie leicht es sich anfühlt, nichts mehr beweisen zu müssen?
Ist der Ruf mal ruiniert – und plötzlich ist da diese Freiheit im Körper.
Die Schultern sinken, der Atem fließt leichter, und selbst die Füße scheinen einen Takt schneller zu gehen.
Im Alltag halten wir uns zurück, zügeln Worte, verstecken Gedanken.
Doch manchmal kippt alles – und du merkst: Es ist egal.
Die Blicke anderer, die Erwartungen, die kleinen Regeln – plötzlich sind sie wie Luft.
Und dann: ein Lächeln, ein laut ausgesprochenes Wort, ein Moment, der vorher noch verboten schien.
Du spürst, wie sich Raum öffnet, wie Bewegung leichter wird, wie Atmung tiefer.
Keine Kontrolle nötig, kein Urteil. Nur dieses kurze, ungenierte Sein.
Ist der Ruf mal ruiniert – und das Staunen über die eigene Freiheit beginnt.
Ein Moment, der bleibt, ohne dass du etwas tun musst.
Kein Ziel, kein Fazit, nur dieser Puls im Körper, der nachhallt.



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