Reflexion – Spiegel der eigenen Wege
- Armin Wick
- 3. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 23. Dez. 2025
Tagesrückblick
Der Morgen vergeht, Gedanken kreisen.
Schon wieder zu wenig geschlafen.
Welche Entscheidung habe ich gestern getroffen –und warum fühlt sie sich heute falsch an?
Ein Blick auf die To-do-Liste.
Alles erledigt.Nichts geklärt.
Die Kaffeetasse in der Hand zittert leicht.
Innere Dialoge
„So kann es doch nicht immer weitergehen.“
Gedanken drehen sich im Kreis.
Ich denke nach, reflektiere, analysiere –und stehe trotzdem am gleichen Punkt.
Ein Blick in den Spiegel:„Warum verstehe ich mich selbst nicht besser?“
Herzklopfen.Flacher Atem.
Zu viele Fragen.Keine Richtung.
Kleine Konflikte
Ein Satz im Gespräch bleibt hängen.
„Du reagierst über.“
Die Stimme wird lauter,die Schultern spannen sich an.
„So habe ich das nicht gemeint.“
Stille.
Niemand greift es auf.Niemand klärt es.
Und ich nehme es mit nach Hause.
Überforderung im Alltag
Alles hängt zusammen.
Entscheidungen, Gefühle, Erwartungen.
Je mehr ich darüber nachdenke,desto komplexer wird es.
Ich merke:Allein komme ich hier nicht weiter.
Nicht, weil ich zu wenig denke –sondern weil ich mich im Denken verliere.
Beobachtung & kurzer Abstand
Ein Fenster steht offen.
Frische Luft.
Ein Vogel landet auf dem Geländer,bleibt kurz, fliegt weiter.
Für einen Moment ist es still.
Nicht gelöst.Aber ruhiger.
Unterstützung & Begleitung
Manchmal reicht Selbstreflexion nicht.
Nicht, weil sie falsch ist –sondern weil sie keinen Spiegel hat.
Ein Gespräch, das nicht bewertet.
Jemand, der zuhörtund Zusammenhänge sichtbar macht.
Nicht als Lösung.Als Orientierung.
Kleine Klarheit entsteht.Der innere Druck lässt nach.
Ein Moment zum Nachspüren.
Fragen, die bleiben dürfen
– Wo denke ich viel, aber komme nicht weiter?
– Welche Situationen wiederholen sich trotz Reflexion?
– Woran merke ich, dass ich Unterstützung brauchen könnte?
– Was würde sich verändern, wenn ich meine Gedanken nicht allein sortieren müsste?



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