Perfektion zwingt, Unvollkommenheit befreit
- Armin Wick
- 4. Jan.
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 5. Jan.

YOGASPRUCH DER WOCHE
Perfektion zwingt, Unvollkommenheit befreit
Wann hast du das letzte Mal gespürt, wie schwer es ist, alles richtig machen zu wollen?
Perfektion zwingt – und plötzlich ist der Rücken verspannt, die Schultern steif, der Atem flach.
Du gehst durch den Tag, jeder Schritt geplant, jede Handlung geprüft.
Die Hände umklammern, was nicht passt, der Kopf läuft Schlaufen, der Blick sucht Fehler, wo keiner sein muss.
Und dann ein Moment: ein Fleck auf der Tasse, ein Satz, der schiefgeht, ein Plan, der kippt.
Unvollkommenheit befreit.
Die Schultern sinken, der Atem vertieft sich, die Füße spüren den Boden, das Herz wird leichter.
Du darfst loslassen.
Nicht alles kontrollieren.
Nicht alles richtig machen.
Nur sein – in jedem kleinen Fehler, in jedem unperfekten Augenblick.
Ein Lachen, ein Stolpern, ein kurzer Atemzug.
Perfektion zwingt, Unvollkommenheit befreit.
Und du spürst: Freiheit liegt genau dort, wo du sie nicht erwartet hast.



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