64. Kann ich mich wirklich ins Glück entscheiden?
- Armin Wick
- 9. Sept. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Ein Spruch, der einfach klingt – und doch erst in der Bewusstheit Sinn ergibt.
Dieser Satz klingt fast kühn.
Als könnte ich einfach beschließen:
Ich bin glücklich.
Doch wenn die Schwere da ist,
wenn Sorgen den Tag verdunkeln,
fühlt sich dieser Entschluss leer an.
Wie soll das gehen –sich ins Glück entscheiden,
wenn das Herz schwer ist?
Doch vielleicht liegt der Schlüssel im Bewusstsein.
Ich kann mich für etwas entscheiden –
eine Tätigkeit, die mich in den Flow bringt,
einen Ort, der mich still macht,
einen Menschen, der mich nährt.
Über diesen Umweg öffnet sich oft die Bewusstheit.
Und in ihr entsteht das Glück.
Nicht auf Knopfdruck,
sondern weil ich den Raum dafür bereitet habe.
Manchmal reicht schon etwas Kleines –
ein Espresso inmitten des Stresses,
eine kurze Beobachtung,
ein tiefer Atemzug.
Wenn ich bewusst werde,
kann sich daraus ein Glücksgefühl ergeben.
Und hier berührt sich mein Erleben mit dem Spruch:
„Der Mensch ist gerade so glücklich, wie er sich zu sein entschließt.“
Denn es ist meine Entscheidung,
ob ich mich der Bewusstheit öffne –
oder ob ich mich von der Schwere forttragen lasse.
Vielleicht stimmt der Satz also doch:
Je bewusster ich bin,
desto glücklicher kann ich werden.







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