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Dankbarkeit – Zwischen Aufblitzen und Vergessen

Aktualisiert: 28. Dez. 2025

Ich spüre den Boden unter den Füßen.

Ein Atemzug.

Ein Vogel ruft draußen.

Für einen kurzen Moment halte ich inne.

Da ist Wärme, da ist Licht.Da ist ein „Danke“.

Und dann driftet alles wieder fort.

Gedanken, Sorgen, To-dos.Dankbarkeit blitzt auf – und verschwindet.



Momente, die sich bemerkbar machen


Die Tasse Kaffee in der Hand.

Der Duft.

Ein Lächeln von jemandem, den ich liebe.

Mein Herz zieht kurz zusammen.

Ich merke, wie es mich berührt.

Doch die Stimme im Kopf sagt: „Es reicht nicht.“

Ich atme. Noch einmal: spüren.

Ein kleines Funkeln, ein leiser Impuls – ich bin da.



Innere Widersprüche


„Warum kann ich das nicht länger halten?“

„Ich weiß, dass ich es fühle. Aber es vergeht.“

Die Schultern ziehen sich hoch, der Atem stockt.

Ein Blick aus dem Fenster.

Das Licht bewegt sich über die Wand.

Ich merke: Ich kann zurückkommen. Immer wieder.

Ein winziger Schritt ins Jetzt.

Ein Schritt, der zählt.



Wenn Dankbarkeit sich versteckt


Stress, Sorgen, alte Gedanken – alles drängt zurück.

Doch jedes Aufblitzen zeigt mir: Ich kann es wahrnehmen.

Nicht dauerhaft, nicht perfekt.

Aber echt.

Und das reicht für den Moment.

Vielleicht ist Dankbarkeit kein Zustand.

Sondern das immer wieder Zurückkommen.

Zur Wahrnehmung. Zum Spüren. Zum Herz.



Ein stiller Zwischenraum


Ein Augenblick.

Nur spüren.

Ohne Bewertung.

Ohne Druck.



Fragen, die bleiben dürfen

– Welche kleinen Augenblicke fallen mir auf, wenn ich innehalte?

– Wo drifte ich gedanklich weg, obwohl ein Impuls mich berührt?

– Wie kann ich das Aufblitzen länger wahrnehmen, ohne es erzwingen zu wollen?

– Wo spüre ich Dankbarkeit, aber erkenne sie nicht?

– Wann könnte ein gemeinsamer Blick die Momente halten helfen?

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